Årø

Hafen bei Løkke

Zuletzt bearbeitet 14.05.2024 um 20:57 von Rainer-burmeister, Ju-Len

Breite

55° 15’ 36” N

Länge

9° 43’ 52.3” O

Beschreibung

Hübscher, kleiner Inselhafen für Fischerboote, Yachten und die Fähre nach Årøsund.

NV. Hafenlotse

Navigation

Die Ansteuerung ist Tag und Nacht möglich. Achtung: Der zeitweise hart setzende Strom im Sund sollte beachtet werden. Der Fährverkehr hat Vorfahrt. Vom Fahrwasser aus läuft man mit 120° auf den befeuerten (F.R) nördlichen Molenkopf zu, um dann in den Hafen einzulaufen. Der Hafen neigt zur Versandung.

Liegeplätze

Der mittlere und der nördliche Steg bieten Liegeplätze auf 2 – 2,5 m Wassertiefe. Die Plätze der Fischerboote und der Fähre dürfen nicht belegt werden.

Versorgung

Die Insel Årø ist landschaftlich sehr schön, bietet aber nur begrenzte Versorgungsmöglichkeiten.

NV. Landgangslotse

Die Insel Årø ist dem Sportschiffer zu empfehlen, der die ländliche Idylle sucht. Das Eiland eignet sich hervorragend für Spaziergänge. Am Hafen liegt ein kleiner Kinderspielplatz und die wenigen Straßen der sechs Quadratkilometer kleinen Insel sind so schwach befahren, dass der Ort als besonders kinderfreundlich bezeichnet werden kann.

Ein Straßendamm, der über ein Noor führt, verbindet den Hafen mit dem Dorf Årø. Dort besteht die Möglichkeit, in einem Tante-Emma‑Laden Lebensmittel einzukaufen. Weitere Einkaufsmöglichkeiten gibt es im gegenüberliegenden Ort Årøsund, der per Fähre in zehn Minuten Fahrzeit zu erreichen ist. Die Schiffe setzen zwölf bis 15 Mal täglich von der Insel zum Festland über.

Die dünn besiedelte Insel ist kein geeigneter Ort für Nachtschwärmer oder Kulturhungrige. Schilffelder, Moore und seltene Strandpflanzen an oft steinigen Stränden bestimmen den Charakter der Landschaft ebenso wie die Landwirtschaft. Der fehlende Wald verleiht der ohnehin platten Insel, deren höchster Punkt sechs Meter über dem Meeresspiegel liegt, einen noch flacheren Anschein. Auf einem Stein am Ortseingang ist der höchste Wasserstand der Sturmflut von 1872 markiert, die den Baumbestand zerstörte. Dafür vergrößerte sich die Insel durch aufgeschwemmten Sand an der Ostseite um den Archipel Årø Kalv. Am 13. November 1872 erlebten die Insel- und Küstenbewohner der Ostsee die gewaltigste Sturmflut der Geschichte. Ungewöhnlich lange Westwindperioden trieben das Wasser von der Nordsee ins Kattegat. Dann drehte der Wind plötzlich mit Sturmstärke auf Norden, wuchs auf Orkanstärke an und trieb das Wasser über die flachen Inseln wie Årø. Das Eiland wurde fast völlig von den Fluten überschwemmt.

Zwischen Årø und Årø Kalv hat sich eine schöne Badebucht gebildet, aber um sie zu erreichen, muss man die Insel überqueren. Dagegen ist der Weg zum südlich des Hafens gelegenen Badestrand nicht weit. Hier bie­ten durch den schmalen Sund fahrende Segler obendrein eine herrliche Kulisse. Die Enge ist Hauptverkehrsweg der Sportschiffer zwischen den Gewässern um Als und dem Kleinen Belt.

Der südlich des Hafens stehende Leuchtturm wurde 1905 in Berlin gebaut, denn Årø zählte von 1864 bis zur Wiedervereinigung 1920 zum Deutschen Reich, während die Nachbarinsel Bågø immer zum dänischen Königreich gehörte. Ein längerer wetterbedingter Aufenthalt in Årø lässt sich durch einen Ausflug per Bus nach Haderslev auf lockern (siehe auch Haderslev). Der Årø Kro befindet sich rund 500 Meter nördlich des Hafens in Ufernähe.

Hafeninformation

Max. Tiefe 3 m

Kontakt

Telefon +45 74 584401
Webseite https://www.haderslev.dk

Versorgung

Strom

Wasser

Toilette

Dusche

Restaurant

Imbiss

Internet

Einkaufen

Slipanlage

Öff. Verkehr

Fahrräder

Müll

Kommentare

News.1971, Lauterbach
Auf Årø gibt es eine winzige Brauerei und Weingut. Diese hat in der Woche von 11 bis 15 Uhr geöffnet, diese Öffnungszeiten haben wir leider verpasst, so dass ich nichts näher beschreiben kann. Aber das Bier und den Wein kann man direkt an Hafen genießen. Die Sanitäranlagen sind wirklich in die Jahre gekommen. Aber sie sind sauber, werden offenbar von Zeit zu Zeit frisch angestrichen und aus den Duschköpfen kommt reichlich Wasser.
14.05.2024 20:57
Rasmus.schuetz
Wunderschöne Insel, aber der Hafen hat einen riesigen Investitionsstau.
06.08.2022 21:12
Timo Kaiser , SY Lilly
Sehr schön gelegener Hafen und netter kleiner Ort. Die Sanitäranlagen sind öffentlich zugänglich und werden von den Gästen der Fähre und der Gastwirtschaft stark genutzt. Die Anlagen sind in die Jahre gekommen und befinden sich in keinem guten Zustand.
31.07.2022 08:46
Christoph Theilen , Op Jöck
Sehr schöne ländliche Insel mit einem kleinen feinen Hafen
04.08.2020 15:21

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