Dragør - Nordhafen

Hafen bei Dragør

Zuletzt bearbeitet 27.09.2025 um 20:09 von Hartmut Pflughaupt, Ratokker III

Breite

55° 35.625' N

Länge

12° 40.652' O

Beschreibung

Der von der örtlichen Gemeinde betriebene Hafen gliedert sich in den nördlichen Teil (Alter Hafen) und den südlich anschließenden Sportboothafen, der für Gäste mit bis zu 2m Tiefgang geeignet ist.

Dragør ist ein kleines, gemütliches Städtchen mit zahlreichen Restaurants. In Stadt und Hafen spürt man das traditionelle Fischereileben mit Reetdachhäusern, schmalen kopfsteingepflasterten Gassen und historischen Gebäuden. Strände und Wiesen in unmittelbarer Nähe laden zu Naturerlebnissen ein.

Die Stadt verfügt über alle modernen Einrichtungen sowie eine attraktive Einkaufsstraße, die bis zum Hafen reicht. Das nahegelegene Stadtzentrum bietet weitere Einkaufsmöglichkeiten. Zudem bestehen gute Verbindungen nach Kopenhagen: öffentliche Verkehrsmittel fahren etwa alle 10 Minuten in Richtung Hauptstadt.

NV. Hafenlotse

Navigation

Nachts ist das Einlaufen für Ortsunkundige schwierig.

Nordhafen

Die Ansteuerung des alten Hafens erfolgt vom „Drogden“-Fahrwasser über eine betonnte und befeuerte Baggerrinne (3,5m Wassertiefe) mit 254° (Richtfeuer Iso.R.2s3M).

Yachthafen

Die Ansteuerung der südlich gelegenen Marina erfolgt mit ca. 235° über eine betonnte Rinne mit 2,2m Wassertiefe, die allerdings – wie auch der Yachthafen selbst – zur Versandung neigt. Am besten hält man sich im Hafen dicht an die Brückenköpfe, wo man auf etwa 2m Wassertiefe liegen kann. Der Wassergraben um das Fort südlich der Marina, mit seiner geringen Tiefe wird von Einheimischen als Kleinboothafen genutzt und ist für Gastboote ungeeignet.

Alter Fährhafen

Zwischen beiden Bereichen liegt der ehemalige Fährhafen mit einem Servicekai, an dem Diesel verkauft wird und Abwassertanks entleert werden können. Im selben Hafenbecken liegt die Lotsenstation von Dragør – einlaufende Schiffe sind angehalten, auf den Lotsenverkehr Rücksicht zu nehmen.

Liegeplätze

Zur Ausstattung des Hafens gehören mehrere Grillplätze, ein Waschsalon im Sportboothafen sowie kostenloses WLAN im gesamten Bereich. Fahrräder können an der Touristinformation oder im Hafenbüro ausgeliehen werden.

Das Hafenbüro ist vom 1. Juni bis 31. August täglich von 08:00–10:00 Uhr und von 16:00–17:30 Uhr geöffnet.

Versorgung

Der sehenswerte alte Ort bietet gute Versorgungsmöglichkeiten, u.a. auch Reparaturmöglichkeiten bei einer kleinen Bootswerft sowie eine Dieseltankstelle im Nordhafen.

 

NV. Landgangslotse

Der Charme vergangener Tage haftet dem schönen Ort an. Die gemütlichen Kopfsteinpflaster-Gassen, anheimelnde alte Häuser und Lokale, Stockrosengirlanden, liebevoll gepflegte Gärten und vieles mehr machen Dragør zu einem ausgesprochen beliebten Ziel für Sportschiffer. Die Blütezeit des Ortes war die Zeit der großen Heringsfänge im Mittelalter. Ganz besonders hatten die Hansestädte Interesse an den gesalzenen Heringen als Handelsware. Viele dänische Fischer und Bauern kamen während der Fangzeit hierher, um an den Fischmärkten teilzunehmen und sich ein Stück von dem Wohlstands Kuchen abzuschneiden. Weil fast das ganze wirtschaftliche Leben auf den Hering ausgerichtet war, ging es mit Dragør schnell bergab, als die Heringszüge Ende des 18. Jahrhunderts plötzlich ausblieben. Eine königliche Verordnung wurde zum Rettungsanker – die Ernennung zur Lotsenstadt. So wurden aus vielen Fischern und Händlern in kurzer Zeit Lotsen. Außerdem kamen Seeleute, die sich dauerhaft hier niederließen.

Fachwerkhäuser aus dieser Zeit des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts stehen am Jens Eyberts Plads, südwestlich des alten Hafens. Eine ganze Reihe von Häusern entstammen der Feder des Architekten Blickmann. Von ihm gefertigte Pläne sind im Museum von Dragør, am alten Hafen, zu sehen. Die seemännische Vergangenheit zählt natürlich zu den Hauptthemen dieses sehenswerten Museums. Der deutsch und englisch sprechende Museumsleiter Peter Aagaard beantwortet gerne die Fragen der Besucher.

Die größtenteils um 1900 geschaffenen Werke des Marinemalers Christian Mølsted stehen im Mittelpunkt des Mølstedmuseums in der Blegerstræde. Unter den Ölgemälden und Tuschezeichnungen sind auch Stadtmotive zu finden. Das Amager-Museum südlich des Flughafens Kastrup in Magleby zeigt für die Inseltypische Trachten und Handwerkszeug aus der Vergangenheit.

1521 hatten sich auf Amager holländische Gärtner niedergelassen. Von König Christian II. war an sie der Auftrag ergangen, Kopenhagen mit Obst, Gemüse und Blumen zu versorgen. Überbleibsel aus der holländischen Zeit sind die lebendigen Marktstraßen.

Gelb ist in Dragør die alles bestimmende Farbe. Nahezu alle Häuser der Altstadt sind in einem kräftigen, satten Gelb gestrichen. Aber leider sieht man von den alten Gebäuden nicht sehr viel, weil sich die Bewohner vor den Touristen hinter mannshohen Zäunen und Mauern verschanzt haben. Böse Zungen behaupten, dass die Zäune vor den Schweden schützen sollen, die sich hier hemmungslos dem Alkoholgenuss hingeben. Der über Mauern enttäuschte Besucher wird durch die Malven, die sich an den Zäunen emporranken, etwas entschädigt.

Dragør ist heute ein viel frequentierter Hafen für die Überfahrt nach Schweden. Der Lärm des nahe gelegenen Flughafens Kastrup ist besonders dann sehr lästig, wenn die Flugzeuge bei östlichen Winden über Dragør hinweg fliegen. Das alte Lotsenhaus mit dem Lotsenturm am Hafen war bis vor wenigen Jahren noch im Gebrauch. Im Jahr 1910 wurde die südlich des Hafens liegende Festungsanlage von Dragør erbaut. Im Besitz des Verteidigungsministeriums, ist sie nur an bestimmten Tagen für Besucher geöffnet.

Hafeninformation

Max. Tiefe 3.5 m
Liegeplatz Breite 10 m
Liegeplatz Länge 45 m

Kontakt

Telefon +45 3289 1570
Email Please enable Javascript to read
Webseite https://www.dragoerhavn.dk/

Versorgung

Strom

Wasser

Toilette

Dusche

Waschmaschine

Restaurant

Imbiss

Kran

Geldautomat

Internet

Tankstelle

Einkaufen

Werft

Slipanlage

Öff. Verkehr

Fahrräder

Müll

Abwasser

Kommentare

Im alten Hafen sind fast alle Plätze durch Festlieger besetzt. Hier liegt man allerdings fast mitten im netten Städtchen, auch im Hafen gibt es mehrere Restaurants. Dafür sind die Sanitäranlagen wenig und nicht sehr gut. Im Yachthafen ist man ziemlich weit vom Zentrum, dafür gibt es gute und ausreichende Sanitäranlagen sowie eine Seglerstube, in der man auch abwaschen kann

Ergänzung: Bei starkem Südwind sank der Wasserstand um ca 20 cm ab, so dass wir mit dem Kiel etwas aufsaßen ( 180 Tiefgang)

Wir lagen während des Hafenfestes in der südlichen Marina. Dort kam vom Hafenfest nur begrenzte Lautstärke an. Auch vom nahe gelegenen Flughafen kam selbst bei Westwind nur Hintergrundgeräusch, das nicht auffällig war. Moderne sanitäre Anlagen, Nutzung im Hafengeld inkl, Waschen gegen Aufpreis möglich. Dragør ist ein hübscher Ort, diverse Restaurants sind vorhanden, und auch eine gut sortierte Räucherei direkt am Hafen. Mit dem Bus kommt man in ungefähr 45 Minuten nach Kopenhagen. Es empfiehlt sich, vorher die DOT App zum Kaufen der Tickets runterzuladen. In Summe ein schöner Aufenthalt hier

Ergänzung: die südliche Marina hat viele viele Plätze und bietet insbesondere Waschhäuser, die den Namen verdienen (im Gegensatz zum gamle havn). Große Wiese nebenan und kleiner Spielplatz. Mit 1,80 TG liegen wir fast ganz drinnen, man kann sich also trauen ;)

Wollten eigentlich nach kastrup - dann schlief der Wind ein. Zum Glück! Der nördliche Hafen (gamle havn) ist wirklich schön und auch der Ort ist einen Besuch wert. Die Sanitäranlagen leider nicht so. Dafür Duschen inkl. Natürlich kein Spielplatz.

Wie in vielen dänischen Häfen, ist auch in Dragør an einem Wochenende in der ersten Augusthälfte das jährliche Hafenfest. Dann ist hier kaum ein Liegeplatz zu bekommen. Wenn aber doch, ist hier bis tief in die Nacht hinein keine Ruhe zufinden. Wer also ruhige Häfen bevorzugt, sollte diesen Hafen am Ende der dänischen Ferien meisen.

Es gibt - entgegen der Karte - keinen Ausrüster mehr in Dragör.

An der südlichen Pier gibt es keine Heckbojen(mehr), dafür Mooringleinen.

Sorry; bei Nacht zu meiden (Großbaustellen im Hafenbereich Kopenhagen.

Sehr idyllischer Hafen am Öresund mit tollem Essen im Dragör Strandhotel. Ein kleiner Ausflug durch die Stadt und zum Fort Dragör lohnt sich. Bei Nachtfahrt von Süd nach Nord oder umgekehrt eine gute Variante.

Gastlieger im mittleren südlichen Becken vor dem Restaurant an Heckbojen.

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